Bundesplatz-Kino

Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Saal ist barrierefrei
Wir zeigen heute,
Freitag, den 17.04.2026:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Arrow La Grazia (OmU)

18:00 Bundesplatz-Kino:
Arrow Siri Hustvedt - Dance Around the Self (OmU)

20:30 Bundesplatz-Kino:
Arrow Nouvelle Vague (OmU)

Eintrittspreise

Wir empfehlen auch den Besuch unserer Nachbarkinos:
Pfeil Cosima Filmtheater
Pfeil Eva Lichtspiele
PSYCHE UND FILM

Das Leben ist eine Baustelle (1997)

In Zusammenarbeit mit der C.G. Jung-Gesellschaft e.V.

Die Reihe PSYCHE & FILM in Zusammenarbeit mit der C.G. Jung-Gesellschaft Berlin e.V.:

Dienstag 28.04.


Am Dienstag, den 28. April um 20:00 Uhr.
Nach dem Film gibt es in unserem Foyer die Einladung zur Diskussion, moderiert von Alfred Holighaus.


D 1995–97/ 116 min.
Regie: Wolfgang Becker
Drehbuch: Wolfgang Becker, Tom Tykwer
Mit: Jürgen Vogel, Christiane Paul, Armin Rhode, Martina Gedeck
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis und der Goldenen Kamera!

Wiedersehen mit der preisgekrönten Beziehungsgeschichte im vorweihnachtlichen Berlin der 90erJahre.

In der Millionenstadt Berlin muss man – im wahrsten Sinne des Wortes – mit seiner großen Liebe zusammenprallen. Sonst kann es sein, dass man ihr niemals begegnet… Nachts, auf dem Weg zur Arbeit im Fleischhof gerät Jan in eine Straßenschlacht. Ehe er sich versieht, hat er zwei Zivil-Fahnder umgehauen und die schöne unbekannte Vera an seiner Seite, die mit ihm durch die Hinterhöfe flüchtet. Die Nacht hat Folgen für Jan: Job futsch, eine saftige Geldstrafe, Stress zu Hause. Doch dafür ist er nun mit Vera zusammen, seiner Traumfrau. Nur leider ist ihr Glück zerbrechlich: Jan fürchtet, sich mit HIV infiziert zu haben, und Vera schleicht jede Nacht aus seinem Bett, ohne zu erklären, wohin sie geht… Wie die anderen Protagonisten dieses Filmes sind auch Jan und Vera auf der Suche nach sich selbst, nach anderen, nach ein bisschen Glück und großer Liebe.
Regisseur Wolfgang Becker erntete mit seinen bisherigen Filmen bereits großes Lob und gewann u.a. den Student Film Award in Hollywood und den Goldenen Leoparden in Locarno. In “Das Leben ist eine Baustelle” erzählt er sensibel und leise, schrill-komisch und laut von Menschen in einer Stadt im Umbruch, von ihren Träumen, Ängsten und Sehnsüchten.

Neue Moderation & Kuration


Alfred Holighaus

geb.1959, war bis Ende 2025 Geschäftsführer des
Kuratoriums junger deutscher Film, dessen ehrenamtlicher
Vorstand er immer noch ist. Er arbeitete zuvor als
Development Executive und Produzent bei REAL FILM
Berlin GmbH. Er war Präsident der Spitzenorganisation
der Filmwirtschaft e.V. (SPIO) von 2015 – 2019 und hatte
von 2010 - 2015 die Geschäftsführung der Deutschen
Filmakademie e.V. inne. Für die Berlinale war Holighaus
von 2001 bis 2010 als Kurator tätig. In dieser Zeit
entstanden drei von ihm frei produzierte oder entwickelte
Dokumentarfilme. Vor seiner Tätigkeit als Kurator war
Holighaus für die Akquise und Entwicklung deutscher
und internationaler Filme bei Senator Film zuständig.
Begonnen hatte Holighaus als Kultur- und Filmjournalist
und war von 1986 bis 1995 als Chefredakteur des
Berliner Stadtmagazins TIP dafür verantwortlich, dass
sich ein Magazin aus der Filmhauptstadt Berlin auch als
ein überregional anerkanntes Film-Magazin behaupten
konnte. Holighaus ist Mitglied der Europäischen und der
Deutschen Filmakademie sowie der Deutschen Akademie
der Darstellenden Künste. Holighaus ist seit 1990 Mitglied
verschiedener Film- und Fernsehjurys (Grimme-Preis, FFA,
Max-Ophüls-Preis, Studio Hamburg-Nachwuchspreis).
Moderation / Co-Kuration.


Dr. med. Jörg Rasche

geb. 1950 in Würzburg. Er studierte Medizin in Berlin und
absolvierte hier die analytische Ausbildung für Kinder,
Jugendliche und Erwachsene am C.G. Jung-Institut.
Facharzt für psychotherapeutische Medizin. Er arbeitet
als Kinderpsychiater und Analytiker in Berlin, ebenso als
Sandspieltherapeut (DGST, Lehrtherapeut der ISST). Er ist
Dozent am Berliner Jung-Institut. Sechs Jahre lang war
er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für analytische
Psychologie DGAP. Lange Jahre war er im Vorstand
der IAAP und auch deren Vizepräsident. Außerdem ist
er Musiker (Orgel, Cembalo, Klavier). Er hält Vorträge zu
Musik und Psyche und gibt Gesprächs–Konzerte.


Esther M. Hormann

ist Kuratorin des Projekts „Psyche und Film“ und seit
14 Jahren Mitglied der C.G. Jung Gesellschaft Berlin e.V.
Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit
der Analytischen Psychologie, insbesondere mit den
Arbeiten von C. G. Jung und Erich Neumann. Zuvor
war sie lange im Filmbereich tätig, arbeitet als Autorin
und verfügt über umfangreiche Erfahrung in interner
und externer Kommunikation sowie in der Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit.
Kontakt und Anregung zum Thema „Psyche und Film“
gerne an: esther.m.hormann@gmail.com