Bundesplatz-Kino

Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Saal ist barrierefrei
Wir zeigen heute,
Samstag, den 15.08.2026:


16:00 Bundesplatz-Kino:
Arrow Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war

18:30 Bundesplatz-Kino:
Arrow Im Spiegel meiner Mutter

20:30 Bundesplatz-Kino:
Arrow Der Klang der Stradivari

Eintrittspreise

Wir empfehlen auch den Besuch unserer Nachbarkinos:
Pfeil Cosima Filmtheater
Pfeil Eva Lichtspiele
Almodóvars neuster Film!

Bitteres Fest (OmU)

Freitags ist bei uns OmU-Tag!

im Bundesplatz-Kino:
Fr, 14.08. um 20:30 Uhr in spanischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln!
Ansonsten: täglich in deutsch!




Spanien, 2026 , 111 Min.
Originaltitel: Amarga Navidad
Komödie , Drama, Experimentalfilm
Regie: Pedro Almodóvar
Mit: Bárbara Lennie, Leonardo Sbaraglia, Aïtana Sánchez-Gijón, Patrick Criado, Victoria Luengo, Milena Smit, Quim Gutiérrez, Rossy de Palma

Pedro Almodóvar, der Meisterregisseur des spanischen Kinos, erforscht in BITTERES FEST die fragile Grenze zwischen Leben und Kunst, zwischen Erlebtem und Erdachtem. Der Film beleuchtet, wie Wahrheit und Fiktion untrennbar verbunden sind, manchmal auf schmerzhafte Art und Weise. Oscar-Preisträger Almodóvar, bekannt u.a. für „Alles über meine Mutter“, „Sprich mit ihr“, „Volver“ oder „Leid und Herrlichkeit“, übernahm wie gewohnt Regie und schrieb das Drehbuch. BITTERES FEST wurde von El Deseo produziert und in Madrid sowie auf Lanzarote gedreht.

Zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven verweben sich zu einem vielschichtigen Spiel zwischen Realität und Fiktion: Die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa stürzt sich nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Arbeit, ohne sich Raum zum Trauern zu geben. In einer anderen Zeit in der gleichen Stadt arbeitet der erfolgreiche Autor und Regisseur Raúl Durán, der gegen eine lange kreative Krise ankämpft, an seinem neuen Werk – und schreibt genau jene Geschichte, die Elsas Leben erzählt.

Man tut dem inzwischen 76jährigen Pedro Almodóvar nicht unrecht, wenn man seinen 25. Film „Bitteres Fest“ als Alterswerk bezeichnet, als Film, der Fans des unverkennbaren Stils des spanischen Regisseurs erfreuen, ihm aber gewiss keine neuen Anhänger verschaffen wird. In schönster Farbdramaturgie inszeniert Almodóvar einmal mehr ein selbstreferenzielles Spiel zwischen Realität und Fiktion, das luftig leicht unterhält.