Bundesplatz-Kino

Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Saal ist barrierefrei
Wir zeigen heute,
Montag, den 08.06.2026:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Arrow Ticket ins Leben

18:00 Bundesplatz-Kino:
Arrow Siri Hustvedt - Dance Around the Self (OmU)

20:30 Bundesplatz-Kino:
Arrow Vivaldi und Ich

Eintrittspreise

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Pfeil Cosima Filmtheater
Pfeil Eva Lichtspiele
Beeindruckendes Biopic über einen charismatischen Politiker

Enrico Berlinguer - La Grande Ambizione (OmU)

Elio Germano als Enrico Berlinguer ist eine gelungene Besetzung



im Bundesplatz-Kino:
Sonntag, 07.06., um 13:00 Uhr

Diesen Film gibt es in allen Kinos nur in OmU!

Regie: Andrea Segre
Italien, 2024, 122 Min.
Mit: Elio Germano, Stefano Abbati, Francesco Acquaroli, Paolo Calabresi

Historiendrama über das Leben des italienischen Politikers Enrico Berlinguer, der 1978 Italiens kommunistische Partei beinahe an die Macht gebracht hätte. Mit beträchtlichem Aufwand inszeniert Andrea Segre möglichst originalgetreu den beschwerlichen Weg des idealistischen Politikers.


Enrico Berlinguer, der charismatische Generalsekretär der Kommunistischen Partei Italiens (PCI), grenzte sich Anfang der 1970er Jahre vom sowjetisch geprägten Sozialismus ab und versuchte, ihn mit westlichen Demokratievorstellungen zu versöhnen. In einer in zwei Blöcke gespaltenen Welt setzte er sich mit Nachdruck für die Überwindung der Dogmen des Kalten Krieges ein. So begann er gegen sämtliche Widerstände einen Dialog mit Aldo Moro, dem Chef der Christdemokraten. Und wäre dieser nicht von den Roten Brigaden ermordet worden, hätte Berlinguer mit seinem „historischen Kompromiss” Italien wohl nachhaltig verändern können.

Der von Elio Germano meisterhaft gespielte Berlinguer beeindruckt noch heute durch seine politische Weitsicht und seine persönliche Opferbereitschaft. Ergänzt mit eindrucksvollen Archivbildern überzeugt «Berlinguer. La grande ambizione» von Andrea Segre nicht nur als berührendes Drama des Kampfes eines Mannes für eine gerechtere Gesellschaft, sondern auch als grossartiges Porträt einer von Hoffnungen und Enttäuschungen geprägten Epoche.