Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Saal ist barrierefrei
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 9,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 8,-- €
-Kinotag: Mittwoch 7,-- €
Keine Karten- nur Barzahlung
Wir zeigen heute,
Montag, den 27.05.2024:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Joana Mallwitz - Momentum

18:00 Bundesplatz-Kino:
Mit einem Tiger schlafen

20:00 Bundesplatz-Kino:
Sterben

Durch Anklicken der Filmtitel erhalten Sie detaillierte Beschreibungen zu den Filmen


Impressum

Eva-Lichtspiele
Deutscher Filmpreis: GOLDENE LOLA - BESTER FILM

Sterben

Eidinger - Harfouch - Stangenberg - Zehrfeld
 
IM BUNDESPLATZ-KINO:
Montag 27.05. um 20.00 Uhr
Mittwoch 29.95. um 15.00 Uhr


Deutscher Filmpreis 2024 - 4 Lolas!
- Goldene Lola: Bester Film
- Beste weibliche Hauptrolle: Corinna Harfouch
- Beste männliche Nebenrolle: Hans-Uwe Bauer
- Beste Filmmusik: Lorenz Dangel

Drehbuch und Regie: Matthias Glasner
Kamera: Jakub Bejnarowicz
Schnitt: Heike Gnida
Musik: Lorenz Dangel
Mit Lars Eidinger (Tom Lunies)
Corinna Harfouch (Lissy Lunies)
Lilith Stangenberg (Ellen Lunies)
Ronald Zehrfeld (Sebastian Vogel)
Robert Gwisdek (Bernard)
Anna Bederke (Liv)
Hans-Uwe Bauer (Gerd Lunies)
Saskia Rosendahl (Ronja)
180 min.

Auszeichnungen Berlinale 2024:
- Silberner Bär, Internationaler Wettbewerb, Bestes Drehbuch
- Gilde-Filmpreis, Wettbewerb
- Preis der Leserjury der Berliner Morgenpost

- Prädikat: besonders wertvoll

Ein Film über das große Ganze, über Geburt und Tod, über Familien, Eltern, Kinder, über Liebe und Sex und alles dazwischen. Hehre Ambitionen, die Matthias Glasner mit seinem neuen Film „Sterben“ anstrebt – und bedingt erfüllt. In Phasen überzeugt das drei Stunde lange Epos mit großer Kraft und schonungsloser Härte, andere Momente wirken dagegen falsch und Klischeehaft.

Lissy Lunies (Corinna Harfouch) sitzt im wahrsten Sinne des Wortes in der Scheiße: Ihr Mann Gerd (Hans-Uwe Bauer) leidet an Parkinson, läuft schon mal nackt durchs Treppenhaus und wird bald in ein Pflegeheim abgeschoben. Was Lissy nicht allzu sehr zu bedrücken scheint, die Liebe ist längst verschwunden, darüber hinaus plagen sie eigene gesundheitliche Sorgen.
Zwei Kinder hat Lissy, doch die stehen der Mutter nicht zur Seite, sondern kämpfen mit eigenen Problemen: In Berlin probt der Dirigent Tom (Lars Eidinger) mit einem Jugendorchester eine Komposition seines Freundes, dem depressiven Komponisten Bernard (Robert Gwisdek). Zusätzlich ist Tom quasi Vater geworden, denn seine Ex-Freundin Liv (Anna Bederke) hat ein Kind bekommen, will mit dem leiblichen Vater des Kindes aber nichts zu tun haben. Sowohl Tom als auch Bernard sind latent beziehungsunfähig, haben Affären, Sex, aber vor tieferen Emotionen schrecken sie zurück.
In Hamburg wiederum lebt Toms Schwester Ellen (Lilth Stangenberg) ein Leben im Rausch, trinkt, singt und beginnt mit ihrem Chef, dem Zahnarzt Sebastian (Ronald Zehrfeld) eine Affäre, als deren Basis Alkohol und Sex dient. Keine gute Voraussetzung für eine Beziehung, zumal Sebastian verheiratet ist und seine Frau in München mit den Kindern wartet.
In fünf Kapiteln und einem Epilog entwickelt Matthias Glasner seinen Reigen, ein breites Panorama von Emotionen und Exzessen. Während die ersten drei Kapitel nach den drei Familienmitglieder Lissy, Tom und Ellen benannt sind, heißen spätere Liebe und Leben, was ganz gut den inhaltlichen Bogen umfasst, den Glasner hier abdecken möchte.
Michael Meyns, programmkino.de