Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 9,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 8,-- €
-Kinotag: Mittwoch 7,-- €
keine Kreditkartenzahlung möglich
Wir zeigen heute,
Freitag, den 03.12.2021:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Die Unbeugsamen

18:00 Bundesplatz-Kino:
Aprile (1998, OmU)

20:30 Bundesplatz-Kino:
Lieber Thomas

Durch Anklicken der Filmtitel erhalten Sie detaillierte Beschreibungen zu den Filmen


Impressum

Eva-Lichtspiele
Christoph Maria Herbst in Sönke Wortmanns neuer Erfolgskomödie

Contra

 
IM BUNDESPLATZ-KINO:
Dienstag 7.12. um 15.30 Uhr
Mittwoch 8.12. um 20.30 Uhr

Letzte Vorstellungen!

Deutschland 1920
Regie: Sönke Wortmann
Drehbuch: Doron Wisotzky nach dem französischen Drehbuch "Le Brio" von Ivan Attal
Kamera: Holly Fink
mit Christoph Maria Herbst, Nilam Farooq, Hassan Akkouch, Ernst Stötzner, Stefan Gorski, Meriam Abbas u.a.
103 min

Der Frankfurter Jura-Professor Richard Pohl ist an der Uni bereits mehrfach durch grenzwertige Äußerungen negativ aufgefallen. Bislang hatte dies nie schärfere Konsequenzen. Doch als er nun die Studentin Naima mit sexistischen und rassistischen Seitenhieben diskriminiert, wird er gefilmt. Das Video sorgt nicht nur im Internet für Furore, auch die Uni-Leitung gerät in Zugzwang. Also wird Pohl dazu verdonnert, Naima auf einen wichtigen Debattierwettbewerb vorzubereiten. Als ihr Coach und Mentor könnte er Reue zeigen, sein Image beim Disziplinarausschuss aufpolieren und einer Entlassung entgehen. Zähneknirschend lässt Pohl sich darauf ein...
(filmportal.de)

My Fair Lady im 21. Jahrhundert: Hier wird die Story vom hyperintelligenten Lehrer und seiner lernfähigen Schülerin, die er nach seinen Vorstellungen heranbilden will, so richtig aufgepeppt und bietet eine Paraderolle für Christoph Maria Herbst – er ist der zynische Professor. Nilam Farooq hält als seine Studentin nicht nur locker mit, sondern selbstbewusst dagegen und setzt mit ihrer frischen, sympathischen Art eigene Akzente.

- Bayerischer Filmpreis 2021: Beste Darstellerin
- Filmkunstmesse Leipzig 2020: Publikumspreis der Gilde-Filmkunstkinos
- FBW: Prädikat: besonders wertvoll
Aus der Begründung: "104 Minuten kluge Unterhaltung, die mal zum Lachen, mal zum Nachdenken und sicher auch zum eifrigen Diskutieren anregt."

Das Drehbuch, das sich stark an die französische Komödie LE BRIO anlehnt (dt.: Die brillante Mademoiselle Neïla), spielt übermütig mit Klischees und Vorurteilen, und zwar teilweise dermaßen radikal, dass man manchmal nach Luft schnappt. Da wird in alle Richtungen getreten. Nur am Ende wird ein klitzekleines bisschen Pathos produziert. Aber es gibt auch ernsthafte Ansätze, beispielsweise in der Fragestellung, welche Chancen eigentlich junge Leute hierzulande haben, die nicht aus einem akademischen Elternhaus kommen und vielleicht zusätzlich weiblich und Migrantenkinder sind. Neben dem Mut zur frechen Satire und dem Spiel der beiden Hauptdarsteller ist es diese leise, stets gegenwärtige und ganz selbstverständliche Gesellschaftskritik, die den Film besonders auszeichnet, ohne ihn zu dominieren. Denn dieser Film ist vor allem eines: beste Kinounterhaltung!
Gaby Sikorski, programmkino.de

Der Drehort des Films ist überdies eine großartige Location: die Frankfurter Universität in Hans Poelzigs denkmalgeschütztem IG-Farben-Haus aus den 1920er Jahren.