Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
keine Kreditkartenzahlung möglich
Bitte erfragen Sie
unser aktuelles Programm
telefonisch:
030 / 85 40 60 85
Durch Anklicken der Filmtitel erhalten Sie detaillierte Beschreibungen zu den Filmen


Impressum

Eva-Lichtspiele
Zum Kinostart!

Nackte Tiere

 
am Montag 21.9. um 18.00 Uhr
zu Gast: die Regisseurin MELANIE WAELDE, die Hauptdarstellerin MARIE TRAGOUSTI, FION MUTERT (Kamera) und LOTTA SCHWERK (Regieassistenz)

am Mittwoch 23.9. um 18.00 Uhr
zu Gast: FION MUTERT (Kamera) und LOTTA SCHWERK (Regieassistenz)


Jugend in der Provinz, der Wunsch nach Ausbrechen, nach Freiheit. Ein zeitloses Thema des Kinos, das Melanie Waelde in ihrem Debütfilm so überzeugend und wuchtig variiert, dass sie gleich in die neue Berlinale-Sektion „Encounters“ eingeladen wurde. Zurecht, denn „Nackte Tiere“ überzeugt mit seiner rohen Authentizität, die frei von Klischees und Oberflächlichkeiten erzählt.

Website: www.facebook.com/nacktetiere

Deutschland 2020
Regie & Buch: Melanie Waelde
Darsteller: Marie Tragousti, Michelangelo Fortuzzi, Luna Schaller, Sammy Scheuritzel, Luna Arwen Krüger
Länge: 83 Minuten
Verleih: déjà-vu Film
Kinostart: 17. September 2020

Berlinale 2020
Lobende Erwähnung, GWFF Preis - Bester Erstlingsfilm

"Aus dem eigenen Leben zu schöpfen, wird jungen Filmemachern gern geraten, was sicherlich kein schlechter Rat ist, oft aber zu einer allzu subjektiven Nabelschau wird. Nicht so im Fall der 27jährigen Melanie Waelde, die mit „Nackte Tiere“ ein erstaunliches Regiedebüt vorlegt. Das Drehbuch entstand noch während ihres Studiums an der dffb, gedreht wurde dann aber unabhängig, mit geringsten Mitteln, über den für deutsche Verhältnisse langen Zeitraum von über zwei Monaten.
Nur junge, unverbrauchte Gesichter hat Waelde gecastet, normale, durchschnittliche Gesichter, die weit weg sind vom glatten Look, den das Mainstream-Kino favorisiert. Gefilmt wurde im altmodischen 4:3 Format, dessen fast quadratisches Bildfenster die Enge der Provinz noch drückender erscheinen lässt.

Michael Meyns, programmkino.de