Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Montag, den 27.01.2020:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Alles ausser gewöhnlich

18:00 Bundesplatz-Kino:
Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

20:30 Bundesplatz-Kino:
Porträt einer jungen Frau in Flammen

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Impressum

Eva-Lichtspiele
Ein ERICH KÄSTNER-Klassiker zu Neujahr!

Drei Männer im Schnee (1955)

Von Erfolgsregisseur KURT HOFFMANN schwungvoll inszeniert
 
Nur am Neujahrstag - 1. Januar 2020 - um 13.30 Uhr !

Österreich 1955
Regie: Kurt Hoffmann
Drehbuch: Erich Kästner nach seinem Roman von 1934
Kamera: Richard Angst
Musik: Sándor Slatinay
95 Min.
Mit Paul Dahlke, Günther Lüders, Claus Biederstaedt, Margarethe Haagen, Nicole Heesters, Eva Maria Meinecke, Franz Muxeneder u.a.

Die Verrücktheiten eines Millionärs
"Wenn es keine Millionäre gäbe, müssten sie erfunden werden", sagt Erich Kästner gleich zu Beginn des Films und gibt damit vor, mit was wir es hier zu tun haben: der Welt der Reichen. Der "olle" Schlüter (Paul Dahlke) verkleidet sich als armer Herr Schulze und trifft im Grand Hotel auf Herrn Hagedorn (Claus Biederstaedt), ebenfalls vom Schicksal nicht begünstigt, und sie beide lernen nun wieder Herrn Kesselhut (Günther Lüders) kennen, der eigentlich der Diener des "ollen" Schlüter ist, was Hagedorn nicht weiss. Nun sitzen die Drei beim Wein in der Bar und plötzlich sagt der Hagedorn zu Kesselhut: "Könnten Sie nicht beim ollen Schlüter auch für Herrn Schulze ein gutes Wort einlegen?" Und da der olle Schlüter als Schulze neben ihm sitzt, fängt Kesselhut so herzlich an zu lachen, es bricht geradezu aus ihm heraus, dass alle mitlachen müssen. Dieses Lachen legt sich den ganzen Film über nicht mehr und steigert sich noch beim mitternächtlichen Schneemannbau. Harmonisch anziehend, auf eine hintergründige Art glitzernd, leichtfüßig und frech (Lüders zur Hausdame Margarethe Haagen: "Und vergessen Sie beim Reden nicht Luft zu holen"), in allen Details stimmig und mit einem Happyend, das zu Tränen rührt - das kam nicht oft vor im Kino der fünfziger Jahre. Hier ist es Wirklichkeit: eine Glanzrolle für Günther Lüders, unaufdringlich und elegant fotografiert von Richard Angst. Kurt Hoffmanns Meisterstück!
www.filmportal.de, Kommentar von Falk Schwarz