Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Samstag, den 19.10.2019:


13:30 Bundesplatz-Kino:
Yoga - Die Kraft des Lebens

16:00 Bundesplatz-Kino:
M.C. Escher - Reise in die Unendlichkeit

18:00 Bundesplatz-Kino:
Deutschstunde

Durch Anklicken der Filmtitel erhalten Sie detaillierte Beschreibungen zu den Filmen


Impressum

Eva-Lichtspiele
Der neue Triumph von PEDRO ALMODÓVAR

Leid und Herrlichkeit

Cannes 2019: Bester Darsteller - ANTONIO BANDERAS
 
Im Bundesplatz-Kino:
Montag 23.9.: um 15.30 Uhr.
Letzte Vorstellungen!

Seit über 40 Jahren dreht Pedro Almodovar Filme, längst ist er einer der größten des internationalen Kinos und hat nun, mit fast 70 Jahren nicht nur seinen persönlichsten, sondern auch einen seiner schönsten Filme gedreht. Unverhohlen autobiographisch ist „Leid und Herrlichkeit“, der im Wettbewerb von Cannes Premiere feierte und für Begeisterung sorgte.

Spanien 2019
Regie & Buch: Pedro Almodovar
Darsteller: Antonio Banderas, Asier Etxeandia, Penélope CruzLeonardo Sbaraglia, Nora Navas, Julieta Serrano, César Vicente
110 Minuten

Vor 30 Jahren drehte der Regisseur Salvador Mallo (Antonio Banderas) seinen berühmtesten Film, doch die Dreharbeiten waren von schweren persönlichen und beruflichen Problemen überschattet. Nun steht eine Jubiläumsvorführung an und Salvador beschließt, mit seiner Vergangenheit ins Reine zu kommen: Er kontaktiert seinen damaligen Hauptdarsteller Alberto (Asier Etxeandia), dessen Darstellung er gelinde gesagt wenig geschätzt hat. Während Salvador inzwischen ein gefeierter Star ist, lebt Alberto in einer bescheidenen Wohnung, spielt Off-Theater – und raucht regelmäßig Heroin, genau die Droge, die vor Jahrzehnten zu Problemen führte. Denn damals war Salvador dem Koks zugetan, das mit seiner aufputschenden Wirkung den gegenteiligen Effekt hat, während seine große Liebe Federico das betäubende Heroin nahm. Nun jedoch – auch angesichts dauerhafter Rückenschmerzen, Migräne und anderen Wehwehchen – lässt er sich zu einem Experiment hinreißen. Im Fiebertraum des Heroin-Rausches erinnert sich Salvador an seine Kindheit, das Leben mit seiner Mutter (Penélope Cruz) und seine ersten Begegnungen mit dem Kino. Und einige Tage später ruft plötzlich Federico (Leonardo Sbaraglia) bei ihm an.
Spätestens wenn das Plakat zu Fellinis autobiographischen Meisterwerk „8 ½“ an einer Wand zu sehen ist, dürfte deutlich sein, dass der ohnehin stets aus seinem Leben schöpfende Pedro Almodovar diesmal besonders nah an seinen eigenen Erfahrungen erzählt...

(programmkino.de, Michael Meyns)