Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Montag, den 17.06.2019:


15:30 Bundesplatz-Kino:
All my Loving

18:00 Bundesplatz-Kino:
The Dead Don´t Die

20:30 Bundesplatz-Kino:
The Dead Don´t Die

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Impressum

Eva-Lichtspiele
WERKSCHAU JEANINE MEERAPFEL

Zwickel auf Bizyckel (1969/70 / 1997)

 
Sonntag, 20. Januar um 11.00 Uhr

Zu Gast: Jeanine Meerapfel


BRD 1969-70 / 1997
Spielfilm, 85 min , s/w, 35mm
Regie: Reinhard Kahn, Michel Leiner, Jeanine Meerapfel, Ingeborg Nödinger, Rolf Scheimeister, Pavel Schnabel, Klaus Werner, Marion Zemann
Drehbuch: Reinhard Kahn, Michel Leiner
Kamera: Pavel Schnabel, Rolf Scheimeister
Schnitt: Michel Leiner, Reinhard Kahn
Mit Viktor Huber (Robert), Kurt Staudacher, Gabi Weber, Ruth Goldstein, Roswitha Balser (Doris), Sabine Ebner
Produktion: Reinhard Kahn Filmproduktion (1997), Epplewoi Motion Pictures (1969/70)

Drehorte: Frankfurt/Main und Umgebung, Friedberg, Butzbach

Zum Jahreswechsel 1968/1969 gründeten acht Filmemacher und Filmemacherinnen in Frankfurt das Kollektiv "Epplwoi Motion Pictures" und entwarfen einen gemeinsamen Spielfilm, der sich in verschiedenen Erzählsträngen mit Kleinbürgertum und Konsumzwängen befassen sollte. Die zwei Hauptfiguren sind der Bauarbeiter Robert und die Kindergärtnerin Doris; beide verlieren ihre Arbeit, geraten mit der Justiz in Konflikt und versuchen wieder im "normalen" Leben Fuß zu fassen. – Das Kollektiv löste sich auf und das gedrehte Material blieb fast 30 Jahre lang unmontiert, bis 1997 zwei der damals beteiligten Regisseure, Reinhard Kahn und Michel Leiner, eine Filmfassung erstellten.
filmportal.de

Pressestimme (Auswahl):
"... ZWICKEL AUF BIZYCKEL einen Lacherfolg zu nennen, hieße ihn auf die populärste seiner Qualitäten zu reduzieren; mindestens so entscheidend für das Wunder, das dieser kleine Film heute darstellt, sind seine exzellente Schwarzweißphotographie, seine dokumentarischen Seiten (das Kino als perfekte Zeitmaschine) und vor allem natürlich seine erfundenen Figuren, die dargestellt von Laien, nicht wahrhaftiger sein könnten. Als habe Jim Jarmusch mit Leuten von der Straße ein Drehbuch von Achternbusch inszeniert, so wirken die zwei parallel erzählten Geschichten von Doris, der schlampigen Kindergärtnerin, und Robert, dem schielenden Hilfsarbeiter. "Was könnte ich mir für meine Küche denn noch anschaffen?" fragt Doris am Ende, und der sich darauf entspinnende Dialog zwischen ihr und ihrer Freundin, ob Gas- oder Elektroherd, muß zu den grandiosesten Dada-Filmdialogen seit Karl Valentin zählen..."
Robert Fischer, Frankfurter Rundschau v. 28.10.1997