Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Montag, den 10.12.2018:


16:00 Bundesplatz-Kino:
Back to the Fatherland

18:00 Bundesplatz-Kino:
Juliet, Naked

20:30 Bundesplatz-Kino:
25 km/h

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Impressum

Eva-Lichtspiele
Werkschau DOMINIK GRAF

Hotte im Paradies (2002)

 
Am Sonntag, 7. Oktober um 15.30 Uhr.

Bei uns zu Gast: Birge Schade und Stefanie Stappenbek (angefragt).


D 2002
R: Dominik Graf, B: Rolf Basedow, K: Hanno Lentz
D: Mišel Maticevic, Birge Schade, Nadeshda Brennicke, Stefanie Stappenbeck
118’

Es ist die Paraderolle für Mišel Maticevic: Der an der HFF „Konrad Wolf“ ausgebildete Schauspieler, bei Graf oftmals und zusehen, brilliert als kleiner Lude, der es mit allen Mitteln darauf anlegt, zu einem großen in seiner Branche zu werden, ohne dabei seine weibliche, sensible, mitfühlende Seite völlig ausschalten zu können. Diese gleichzeitig liebevolle, komische und dramatische Milieustudie – gedreht rund um das Rotlichtmilieu am Stuttgarter Platz – wirkt besonders aufschlussreich neben Grafs Großbürgertumsmelodramen wie Deine besten Jahre, die von äußerlich intakten, aber innerlich kaputten Familien handeln.... Der Film bekam keinerlei Förderung und kam als Konsequenz auch nicht in die Kinos, obwohl er 2002 auf den Hofer Filmtagen „als einer der besten deutschen Filme des Jahres gelobt“ worden war (Hans-Georg Rodek, Die Welt, 16.9.2004). (Chris Wahl)

Dominik Graf, geboren 1952 in eine Schauspieler-Familie, studiert ab 1974 an der Hochschule für Film und Fernsehen in seiner Heimatstadt München. Während des Studiums schreibt er Serien-Drehbücher und tritt in Spielfilmen auf. Für seinen Abschlussfilm „Der kostbare Gast“ (1979) bekommt er zur eigenen Überraschung den erstmalig vergebenen Bayerischen Nachwuchs-Filmpreis. Nach einem weiteren Autorenfilm, diesmal erfolglos, versucht er TV-Polizeifilme wie für die Serie „Der Fahnder“ und einen Schimanski-„Tatort“. Der Bankraub-Thriller „Die Katze“ sichert ihm 1987 den Bundesfilmpreis. Graf dreht weiter für Fernsehen wie Kino gleichermaßen, vermeidet es aber nach einem weiteren Polizeithriller, "Die Sieger“ (1994), sich auf ein Genre festzulegen. In den folgenden Jahren finden sich unter seinen Filmen sehr verschiedene Sujets, Dramen und Historienfilme („Der Felsen“ 2001, "Das Gelübde" 2007, "Die geliebten Schwestern“ 2014), Literaturverfilmungen ("Die Freunde der Freunde" 2002), Milieubeschreibungen ("Hotte im Paradies“ 2002 und "Im Angesicht des Verbrechens" 2010). Ab 2010 kommen dazu noch regelmäßig Dokumentationen ("Lawinen der Erinnerung") und filmhistorische Beiträge" ("Verfluchte Liebe deutscher Film" 2016).
Seine Arbeiten sind u.a. mit Grimme-Preisen und zwei deutschen Fernsehpreisen prämiert. Graf äußert sich in Zeitungsbeiträgen immer wieder zum aktuellen und historischen Filmgeschehen.

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