Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Montag, den 12.11.2018:


16:00 Bundesplatz-Kino:
Moritz Daniel Oppenheim

18:30 Bundesplatz-Kino:
Back to the Fatherland

20:30 Bundesplatz-Kino:
Offenes Geheimnis

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Impressum

Eva-Lichtspiele
WERKSCHAU JEANINE MEERAPFEL

Der deutsche Freund (2012, OmU)

 
Donnerstag 14. Juni um 20.30 Uhr.

Zu Gast: JEANINE MEERAPFEL, Regisseurin.
FLOROS FLORIDIS, Musiker und Künstler, hier: Filmmusiker


DER DEUTSCHE FREUND
D / Argentinien 2012. Spielfilm. 104 min. Farbe. Dcp.
Buch und Regie: Jeanine Meerapfel.
Kamera: Victor González.
Schnitt: Andrea Wenzler.
Musik: Floros Floridis.
Produktionsleitung: Pablo Ingercher.
Herstellungsleitung: Paul Müller..
Produzenten: Hans W. Geissendörfer, Ricardo Freixá, Jeanine Meerapfel.?
Mit Celeste Cid, Max Riemelt, Benjamin Sadler u.a.

Sulamit , Tochter jüdischer Emigranten aus Deutstschland wächst im Buenos Aires der 1950 er Jahre auf. . In unmittelbarer Nachbarschaft leben hier aus Europa emigrierte Juden undd Nazis. Als Friedrich, ihr Freund aus Kindertagen, erfährt, dass sein Vater bei der SS war, bricht er mit seiner Familie und geht zum Studium nach Deutschland. In Frankfurt schließt er sich der deutschen Studentenbewegung an. Schule mit, die ihm wenig später folgt, muss feststellen, dass Friedrichs politisches Engagement keinen Raum für ihre Liebe lässt. Als Friedrich Deutschland wieder verlässt, um in Argentinien gegen die Militärdiktatur zu kämpfen, verschwindet er spurlos. Sulamit begibt sich auf die Suche nach ihm, ihr Weg führt sie bis nach Patagonien.

Jeanine Meerapfel knüpft einen breiten historischen und politischen Erzählteppich über zwei Kontinente hinweg, dem sie ihre schnörkellose Inszenierung stark unterordnet. Max Riemelt und vor allem der argentinische Topstar Celeste Kid ­tragen souverän die Figuren über Jahrzehnte. Vor allem die Aufnahmen aus dem Buenos Aires der 50er-Jahre betören in ihrer Eleganz. Die ­Filmemacherin stellt hintergründig die Frage, wie die Nachfolgegeneration der Täter mit der Last der Vergangenheit umgehen kann. Verwoben wird dies mit einer Liebe, die keine Herkunft oder Vergangenheit kennt. (Zitty)

Prädikat besonders wertvoll: “Regisseurin Jeanine Meerapfel inszeniert mit sicherem Gespür Sulamit und Friedrich als ewig Suchende nach ihrer Rolle im Leben.” FBW

JEANINE MEERAPFEL
Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin. Geboren am 14. Juni 1943 in Buenos Aires, Argentinien. Lebt seit 1964 in der Bundesrepublik Deutschland. 1961 - 64: Journalistenschule in Buenos Aires Redakteurin und freie Journalistin.?1964 - 1968: Studium am Institut für Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung in Ulm.?1970 - 80: Filmseminare an der VHS Ulm und Goethe Institute und freie Mitarbeit als Filmkritikerin.?1980: erste eigene Spielfilmregie.? Seit Oktober 1990: Professorin für Filmregie an ?der Kunsthochschule für Medien Köln.? Seit Mai 2015 Präsidentin der Akademie der Künste.

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