Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Freitag, den 20.07.2018:


16:00 Bundesplatz-Kino:
Vom Bauen der Zukunft - 100 Jahre Bauhaus

18:00 Bundesplatz-Kino:
In den Gaengen

20:30 Bundesplatz-Kino:
Papst Franziskus- Ein Mann seines Wortes (OmU)

Durch Anklicken der Filmtitel erhalten Sie detaillierte Beschreibungen zu den Filmen


Impressum

Eva-Lichtspiele
WERKSCHAU JEANINE MEERAPFEL

Im Land meiner Eltern (1981)

 
Mittwoch 6. Juni um 18.00 Uhr.

Gast: JEANINE MEERAPFEL, Filmemacherin


BRD 1981 - Dokumentarfilm
88 min Farbe. Von 16mm neu digitalisiert von der Deutschen Kinemathek: DCP
Buch und Regie: Jeanine Meerapfel
Kamera: Peter Schäfer
Schnitt: Heidi Murero
Musik: Jakob Lichtmann
Produzent: WDR - Redaktion: Martin Wiebel

"Wenn es Hitler nicht gegeben hätte, wäre ich ein deutsch-jüdisches Kind geworden, mehr deutsch als jüdisch, geboren in einem kleinen süddeutschen Dorf. Aber ich bin in Argentinien geboren, meine Muttersprache ist Spanisch. 1960 kam ich nach Deutschland."
Das ist Jeanine Meerapfels Ausgangssituation für ihren Dokumentarfilm, in dem sie eine Reihe jüdischer Berliner interviewt und porträtiert, um ein Bild davon zu zeichnen, was es bedeutet, als Jude in Deutschland und hier speziell im geteilten Berlin zu leben – jener Stadt, die während des Dritten Reichs das Schaltzentrum Hitlers darstellte.
Die Interviewpartner sind Luc Bondy, Meier Breslav, Eva Ebner, Anna Levine, Jakob Lichtmann, Hazel Rosenstrauch und Sarah Haffner.

Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg 1981: Filmdukat. Lobende Erwähnung der Katholischen Filmarbeit in Deutschland.

“Martin Wiebel (WDR) fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, eine Art Tagebuchfilm für den WDR zu machen. So begann die Arbeit an einem Film, der zuerst „Selbstbefragung“ hieß, und später IM LAND MEINER ELTERN. ... Der Film war dokumentarisch, aber die Ästhetik sollte meine Erzähl-Erfahrungen von MALOU weiterführen. ... Es war kein einfaches Unterfangen, in der ersten Person zu erzählen, mich zu entblößen, mich mit meinem Bild als Jüdin in Deutschland auseinanderzusetzen, mich ach so wichtig zu nehmen. Oft wusste ich nicht weiter, wollte aufhören. Aber irgendwie macht man die Filme doch immer fertig.“
JEANINE MEERAPFEL

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