Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Mittwoch 6,-- €
Wir zeigen heute,
Dienstag, den 21.11.2017:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Django - Ein Leben fuer die Musik

18:00 Bundesplatz-Kino:
Die Unsichtbaren - Wir wollen leben

20:30 Bundesplatz-Kino:
Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Durch Anklicken der Filmtitel erhalten Sie detaillierte Beschreibungen zu den Filmen


Impressum

Eva-Lichtspiele
Der neue Film von MICHAEL HANEKE

Happy End

Mit Isabelle Huppert, Jean-Louis Trintignant, Mathieu Kassovitz, Franz Rogowski
 
Letzte Vorstellung!!
Mittwoch:20.30 Uhr.

Frankreich / Deutschland / Österreich 2017
Regie & Buch: Michael Haneke
Darsteller: Isabelle Huppert, Jean-Louis Trintignant, Mathieu Kassovitz, Fantine Harduin, Franz Rogowski, Laura Verlinden, Aurelia Petit, Toby Jones
110 Minuten

Der Laurent-Clan führt in der französischen Hafenstadt Calais ein florierendes Bauunternehmen. Patriarch der Familie ist der greise George (Jean-Louis Trintignant), der schon lange seine Lebenslust verloren hat. Seine Kinder Anne (Isabelle Huppert) und Thomas (Mathieu Kassovitz) leiten das Unternehmen, das sich gerade in einen Regressfall verstrickt sieht.
Annes Sohn Pierre (Franz Rogowski) soll das Unternehmen eines Tages leiten, zeigt jedoch keinerlei Talent oder auch nur Interesse an Arbeit. Thomas wiederum hat gerade seine 13jährige Tochter Eve (Fantine Harduin) aufgenommen, die bislang bei seiner ersten Frau lebte. Doch diese hat Selbstmord begangen, ein Schicksal, das etliche der Familienmitglieder geradezu anstreben...
(programmkino.de)

Es beginnt mit Handy-Aufnahmen, in der die zwölfjährige Ève die letzten Minuten ihres Hamsters filmt, dem sie zuvor Tabletten ins Essen gemischt hat. Aus dem Off kommentiert sie den Todeskampf. Mit einer Überdosis Tabletten wird kurz darauf auch ihre Mutter ins Krankenhaus eingeliefert. Ève zieht zu ihrem Vater nach Calais und wird damit Bestandteil einer durch ein großes Bauunternehmen zu Reichtum gelangten Großfamilie. Sie erlebt, dass die Familie zwar wohlhabend und gebildet, aber emotional unfähig ist. ... Die emotionale Kälte innerhalb der Familie findet ihre Fortsetzung im Verhältnis zur Außenwelt: die Verbindungen zur Gesellschaft sind geprägt von Rationalität und Geschäftssinn; einzig auf den eigenen Vorteil bedacht, ohne Mitgefühl für die Situation der Anderen. Oder wie Regisseur Michael Haneke es formuliert: „Rundherum die Welt und wir mittendrin, blind“.
Umsetzung

Der neue Film des preisgekrönten österreichischen Autorenfilmers Michael Haneke folgt in vielerlei Hinsicht Themen und filmischen Leitmotiven seiner bisherigen Werke, von „Bennys Video“ über „Caché“ bis hin zu „Liebe“. In einer Mischung aus Drama und Farce folgt der Regisseur elliptisch erzählend den Mitgliedern der Familie und inszeniert sie in distanzierten Bildern. Bemerkenswert ist vor allem die statische Kamera, die häufig ganze Sequenzen aus einer entfernen Position betrachtet, und damit dem Zuschauer die Einordnung des Geschehens überlässt. In diesem Zusammenhang ebenfalls auffällig ist der zurückhaltende Einsatz von Musik, die nur dann einsetzt, wenn sie auch von den Figuren selbst gehört wird. Schüler/innen, die eine konventionell erzählte Genre-Geschichte erwarten, sollten auf diese typischen Merkmale von Haneke-Filmen vorbereitet werden.
(Vision Kino)




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