Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Europa Cinema
Eintrittspreise:
-Erwachsene 9,-- €
-Kinder (bis 12 J.) 5,-- €
-ermäßigt 8,-- €
-Kinotag: Mittwoch 7,-- €
keine Kreditkartenzahlung möglich
Wir zeigen heute,
Freitag, den 03.12.2021:


15:30 Bundesplatz-Kino:
Die Unbeugsamen

18:00 Bundesplatz-Kino:
Aprile (1998, OmU)

20:30 Bundesplatz-Kino:
Lieber Thomas

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Impressum

Eva-Lichtspiele
LETS DOK - AKTIONSTAG DES DOKUMENTARFILMS

Die Spree - Sinfonie eines Flusses

Von der Quelle bis zur Mündung - 390 km Fluß!
 
Nur am Sonntag um 16 Uhr.
Zu Gast: der Filmemacher GERD CONRADT


Sie erfrischt und belebt – die Spree, Markenzeichen der Metropole Berlin. Grenzfluss, Wasserstraße, Energiequelle, Tränke, Arbeitsplatz, Lebensraum – Gerd Conradt zeigt in seinem Film das Antlitz von Lady Spree in all seiner Pracht und klammert Probleme nicht aus.

Im Wechselspiel mit der von Karsten Gundermann eigens für den Film komponierten Sinfonie, eingespielt von der Dresdner Philharmonie, entfalten die Bilder schillernde Leuchtkraft. So lädt der Film ein zu einer einzigartigen Spreereise von der Quelle bis zur Mündung.


D 2007. Dokumentarfilm.
Ein Film von Gerd Conradt
Musik: Karsten Gundermann
Orchester: Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Michael Sanderling
Sprecherin: Anna Thalbach
Mit: Götz George, Dr. Martin Pusch, Wolfgang Richter, Jochen Schümann, Dr. Manfred Werban, Chor „Concordia“ Burg, Spreewald

Die Spree, Lebensraum, Wasserstraße, Grenzfluss - Gerd Conradt lädt in seinem neuen Film zu einer ungewöhnlichen Reise von der Quelle bis zur Mündung des 390 km langen Flusses ein.


Das Wasser ist der Spiegel aller Dinge. Es verdoppelt die untergehende Sonne, die Tiefe des Himmels. Im Fluss spiegelt sich der ganze Mensch – sein Äußeres ebenso wie seine geheimsten Sehnsüchte und Wünsche. Die Gestalt des Wassers ist Wandlung.

Im ersten Satz
der Film-Sinfonie berichten Menschen von ihrem Leben am und mit dem Fluss - ein Bodenkundler aus dem Spreewald, ein Fischer vom Neuendorfer See, ein Biologe, der die Flusssohle erforscht. Damit die Hauptstadt leuchtet, leistet die 15.000 Jahre alte Spree täglich ihren Beitrag zur Energieerzeugung in der Lausitz. Die Schauspielerin Anna Thalbach leiht der Spree ihre Stimme – ihre Worte weisen hin auf die Verbindung des Flusses mit dem großen Wasserkreislauf, der im Himmel über der Spree sichtbar wird. Ein Film von Gerd Conradt ist undenkbar ohne Filmdokumente – seiner Theorie nach gleichen sich Fluss und Film im Durchfließen von Zeit und Raum. Humorvoll erinnert sich Götz George an frühe Filmbilder aus dem Leben seines Vaters und an seine erste Hauptrolle. Beide spielten einen Binnenschiffer auf Spree und Havel. In einem Film über die Spree darf der „Goldjunge vom Müggelsee“, Erfolgssegler Jochen Schümann, nicht fehlen. Sein „Seglerlatein“ wird manches Seglerherz höher schlagen lassen.

Im zweiten Satz
der Spreesinfonie erleben wir den Fluss wie in einem Stummfilm. Der Regisseur überlässt es Musik und Bildern, der Spree Charakter und Stimme zu verleihen. Noch einmal folgen wir ihrem Lauf, erinnern uns an Begegnungen, entdecken das schimmernde Antlitz von „Lady Spree“ in seinen vielfältigen Variationen, im Wechsel der Jahreszeiten. Die Filmmusik von Karsten Gundermann, gespielt von der Dresdner Philharmonie, unterstreicht die eindrucksvollen Bilder. Dem Zuschauer wird Zeit gegeben, über das Wesen eines Flusses nachzudenken, sich seinem Strömen hinzugeben, mit der Spree zu fließen, getragen von der Musik.

Buch und Regie: Gerd Conradt
Bildgestaltung: Hans Rombach bvk
Ton: Jürgen Schönhoff, Paul Oberle, Robert Cibis
Sounddesign: Lutz Glandien
Schnitt: Astrid Vogelpohl
Produktion: majade / RBB
86 Minuten
Format: 16:9, Dolby Stereo und Dolby Digital 5.0
© 2007 ma.ja.de./rbb/koppfilm.