Bundesplatz-Kino

Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Saal ist barrierefrei
Wir zeigen heute,
Donnerstag, den 17.09.2026:


16:30 Bundesplatz-Kino:
Arrow Vaterland

18:15 Bundesplatz-Kino:
Arrow Hiddensee

20:30 Bundesplatz-Kino:
Arrow Vaterland

Eintrittspreise

Wir empfehlen auch den Besuch unserer Nachbarkinos:
Pfeil Cosima Filmtheater
Pfeil Eva Lichtspiele
Preis für die beste Regie in Cannes

Vaterland

Mehrmals täglich im Bundesplatz-Kino!

Donnerstag 17.09.
Freitag 18.09.
Samstag 19.09.
Sonntag 20.09.
Montag 21.09.
Dienstag 22.09.
Mittwoch 23.09.



2026 | Deutschland, Polen, Italien, Frankreich | 82 Min.
Originaltitel: Fatherland
Regie: Pawel Pawlikowski
Mit: Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl, Devid Striesow, Fritzi Haberlandt, Milan Peschel, Enno Trebs, Theo Trebs, Anna Madeley, David Menkin, Waldemar Kobus, Daniel Wagner, Joanna Kulig


Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.

Ein schwieriges Verhältnis plagte die Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihren Künstlern, denen, die im Land geblieben, sich vielleicht auch dem Regime angedient hatten, aber auch mit denen, die ins Exil gegangen waren. So wie Thomas Mann, von dessen Rückkehr nach Deutschland der polnische Regisseur Pawel Pawlikowski in seinem stilistisch markanten Film "Fatherland" erzählt, der in Cannes mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet wurde und Ende Juni des Filmfest München eröffnet.