Bundesplatz-Kino

Bundesplatz 14
10715 Berlin
U + S-Bhf Bundesplatz (U9 - S 41,42,46)
Bus 248, N9
Tel.: 030 / 85 40 60 85
Saal ist barrierefrei
Wir zeigen heute,
Mittwoch, den 11.03.2026:


15:15 Bundesplatz-Kino:
Arrow Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

18:00 Bundesplatz-Kino:
Arrow Gelbe Briefe

20:30 Bundesplatz-Kino:
Arrow Father Mother Sister Brother

Eintrittspreise

Wir empfehlen auch den Besuch unserer Nachbarkinos:
Pfeil Cosima Filmtheater
Pfeil Eva Lichtspiele
im Bundesplatz-Kino:

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Gelungene Verfilmung von Joachim Meyerhoffs autobiografischem Roman

Dienstag, 10.03. um 15:15 Uhr
Mittwoch, 11.03. um 15:15 Uhr
Freitag, 13.03. um 15:15 Uhr
Montag, 16.03. um 20:30 Uhr
Dienstag, 17.03. um 15:15 Uhr
Mittwoch, 18.03. um 15:15 Uhr

137 min
Freitag 13.03.
Montag 16.03.
Dienstag 17.03.
Mittwoch 18.03.



Deutschland 2025
Regie: Simon Verhoeven
Drehbuch: Simon Verhoeven, Lars Hubrich
Mit: Senta Berger, Bruno Alexander, Michael Wittenborn, Katharina Stark, Laura Tonke, Devid Striesow, Anne Ratte-Polle, Friedrich von Thun,Tom Schilling, Johann von Bülow, Victoria Trauttmansdorff, Moritz Treuenfels, Karoline Herfurth

Verfilmung von Joachim Meyerhoffs gleichnamigem Bestseller: Mit zwanzig Jahren erhält Joachim unerwartet einen Studienplatz an der renommierten Schauspielschule in München. Für seine Ausbildung zieht er in die Villa seiner Großeltern in einem wohlhabenden Stadtviertel – ein Ort, an dem die Tage zwischen strengen Ritualen, reichlich Alkohol und den skurrilen Eigenheiten der Großeltern ihren ganz eigenen Rhythmus haben. Hin- und hergeworfen zwischen absurden Schauspielübungen, familiären Erwartungen und den großen Gefühlen des Erwachsenwerdens versucht Joachim, seinen eigenen Platz im Leben zu finden.
filmportal.de

"Hauptdarsteller Bruno Alexander hat hier eine Sternstunde, aber nicht nur hier. Denn er ist das Zentrum des Films, und er trägt ihn, weil er die Figur und den Menschen greifbar macht. Man spürt seinen Widerwillen am Schauspielunterricht, seine Angst, sich fallen zu lassen, also genau das, was Schauspiel nun mal ist, weil man immer auch etwas von sich entblößt, wenn man vor Publikum steht.
Wunderbar sind Senta Berger und Michael Wittenborn als seine Großeltern. Exzentrisch, eigen, vielleicht sogar ein bisschen bizarr, aber so voller Liebe und Unterstützung. Die Chemie zwischen den drei Schauspielern ist grandios, jede Szene ein Gedicht, gerade auch, wie die Großmutter und der Großvater sich in ihren Dialogen ergänzen oder wiederholen – als wären sie längst ein Mensch geworden und nicht ein Duo. Das sind große Altersrollen, die es für Schauspieler und Schauspielerinnen dieser Altersklasse gar nicht oft gibt. Entsprechend gehen Berger und Wittenborn voll und ganz darin auf.
Wenn Verhoeven ruft, kommen die Stars – in Nebenrollen, und sie sind wirklich winzig, sind so auch Karoline Herfurth, Tom Schilling und Devid Striesow zu sehen. Dazu ein paar Töchter und Söhne bekannter Schauspieler, passend zum Thema des Films mit einem jungen Mann, der in die Fußstapfen seiner Großmutter tritt.
Mehr als zwei Stunden vergehen hier wie im Flug. Verhoeven hat die Geschichte, aber auch sein Publikum immer im Griff.
"
Peter Osteried, programmkino.de